Chronologie der Stadtgeschichte

Um 1226
Siedlungsgründung mit Markt- und Niederlagsrecht

1253

Verleihung des Stadtrechtes

1311
Frankfurter Kaufleute befahren mit eigenen Schiffen direkt die Ostsee.

1430
Frankfurt gehört bis 1525 zum Bund der Hansestädte.

1506
Eröffnung der brandenburgischen Landesuniversität Viadrina in Frankfurt. In ihr studierten u.a. Ulrich von Hutten, C. Ph. E. Bach, die Gebrüder Humboldt, Michael Prätorius, Heinrich v. Kleist u. v. a.

1616-1648
30ig jähriger Krieg

1631
Belagerung und Einnahme der Stadt durch die Schweden am 3. April 1631

1637
Die Pest wütet in der Stadt und fordert zahlreiche Todesopfer.

1662
Erstmalige Erwähnung der "Haupt- und Handelsstadt" für Frankfurt. Ab Mitte des 17. Jh. ist Frankfurt neben Universitäts- und Messestadt auch Garnisonsstadt.

1759
Schlacht von Kunersdorf am 12. August 1759 (während des Siebenjährigen Krieges)

1777
Heinrich von Kleist am 18. Oktober in Frankfurt geboren.

1811
Die Universität Viadrina in Frankfurt wird geschlossen und nach Breslau verlegt.

1815
Die Stadt wird Sitz der Regierung des neugebildeten Regierungsbezirkes Frankfurt und des Oberlandesgerichts.

1842
Beginn der Industrialisierung. Die Eisenbahnlinie Berlin-Frankfurt wird eröffnet, die metallverarbeitende Industrie siedelt sich an und das Gaswerk wird in Betrieb genommen.

1855
Rekordjahr der Frankfurter Messen

1923
Neuorientierung nach dem I. Weltkrieg. Die Reichsbahndirektion Osten kommt nach Frankfurt. Im Westen der Stadt entsteht ein neues Industriegebiet.

1933
Machtübernahme durch die Nationalsozialisten. Neue Kasernen werden gebaut und weiteres Militär nach Frankfurt verlegt.

1945
Am 22. April Beginn der Zerstörung. Die Innenstadt wird zur Ruinenstadt. Nach dem Potsdamer Abkommen wird Frankfurt Grenzstadt, die einstige Dammvorstadt zur polnischen Nachbarstadt Slubice.

1946
Frankfurt ist bis 1950 zentraler Durchgangsort für Heimkehrer und Vertriebene.
1952
Frankfurt wird Bezirkshauptstadt des neuen und bis 1990 bestehenden Bezirkes Frankfurt (Oder).

1958
Gründung des Halbleiterwerkes. Im Werk arbeiten bis 1989 ca 8.000 Beschäftigte

1989
Am 1. November demonstrieren 35.000 Bürger. Damit wird die Wende in Frankfurt eingeleitet.

1990
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wird Frankfurt zum Oberzentrum.

1991
Gründung der „Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)“.

1992
Gründung des Instituts für Halbleiterphysik.

2003
Frankfurt ist ein wichtiger Verwaltungs-, Universitäts-, Sport-, Tourismus- und Messestandort des Landes Brandenburg.

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